Förderpreis
2007-09-14
Am Freitag, dem 14. September 2007 fand im Historischen Rathaus in Köln
die Verleihung des Förderpreises der Stiftung KölnHandwerk e.V. statt,
die der Vorstandsvorsitzende von PHOENIX-Köln e.V., Joachim Hochdörfer
entgegen nahm. Das Kultur- und Integrationszentrums PHOENIX-Köln e.V.
hilft russischsprachigen MigrantInnen bei ihrer Integration in die
deutsche Gesellschaft und erhielt den diesjährigen Förderpreis zur
Verwirklichung des demokratischen Staatswesens für die Anleitung und
Unterstützung zur selbstverantwortlichen Existenzbewältigung.
Der Verein ist eine politisch und konfessionell unabhängige und
gemeinnützige Selbsthilfeorganisation, die 2002 von russischsprachigen
MigrantInnen und Einheimischen gegründet wurde. Seitdem wirkt PHOENIX
bei verschiedenen kulturellen und politischen Veranstaltungen mit und
trägt dadurch aktiv zum Dialog zwischen Zugewanderten und Einheimischen
bei. Der Preis wurde in einer Feierstunde im Hansasaal des Rathauses
durch Bürgermeister Josef Müller und den Kreis-Handwerksmeister
Heinz-Werner Bonjean verliehen.
Der Vereinsvorsitzende Joachim Hochdörfer wies in seiner Dankesrede u.
a. auf die wichtige Arbeit von PHOENIX hin, die Brücken zwischen den
verschiedenen Kulturen baut und den Prozess der gegenseitigen Akzeptanz
fördert. Gelungene Integration bedeutet auch, dass die aufnehmende
Gesellschaft von den geistigen und schöpferischen Potenzialen der
Zugewanderten profitiert und die MigrantInnen sich in ihrer neuen Heimat
zu Hause fühlen. Leider sind viele qualifizierte Einwanderer aus den
Ländern der ehemaligen Sowjetunion auf Unterstützung vom Staat
angewiesen.„Ihre Abschlüsse werden nicht anerkannt. Gleichzeitig suchen
Schulen händeringend Lehrkräfte mit Migrationshintergrund“, beklagte
Herr Hochdörfer.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Professor Igor Epstein,
der mit den Klängen seiner Geige die Zuhörer begeisterte.
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Kölner Stadt Anzeiger 26.06.2007
GLÜCKWUNSCH!
Kölnische Rundschau 15.09.2007























