Eugen Izmailov

Eugen Izmailov

Geboren 1939 in Moskau

1952-58 Besuch der Zentralen Kunstschule in Moskau

1958-64 Studium an der Moskauer Akademie für Bildende Kunst, an der Fakultät für Bühnenbild

Seit 1965 Arbeit als freischaffender Künstler in der Sowjetunion.

Seit 1991 lebt und arbeitet Eugen Izmailov in Köln

Eugen Izmailov gehört einer Künstlergeneration an, die die Bewegung der nichtoffiziellen Kunst in der Sowjetunion begründet haben. In einer Zeit strenger staatlicher Kontrolle des kulturellen Schaffens stellten sich die Künstler dieser Generation in Opposition zur offiziellen Ästhetik des sozialistischen Realismus. Innerhalb der ideologisch aufgeladenen Atmosphäre der sowjetischen Kunst nahmen die inoffiziellen Künstler in unterschiedlicher Weise das Recht für sich in Anspruch, auch außerhalb des „gesellschaftlichen Auftrags“ künstlerisch tätig zu sein. Die Arbeiten Izmailovs, die sich rationalen Erklärungsmustern bewusst entziehen, sind Teil dieser Gegenkultur. Seine „Lyrischen Phantasien“ verweigern sich gleichermaßen inhaltlicher Bestimmung und außerkünstlerischer Betrachtung. Es handelt sich um freie Assoziationen, die der Phantasie des Betrachters freien Lauf lassen wollen

Seit den 70er Jahren hat Eugen Izmailov an zahlreichen Ausstellungen nichtoffizieller sowjetischer Kunst in der Sowjetunion und im westlichen Ausland teilgenommen. Seine Werke befinden sich in privaten Sammlungen in Europa, USA und Kanada und in Museen, insbesondere in der Moskauer Tretjakov-Galerie, im Berliner Stadtmuseum und im Kupferstich Kabinett der Dresdener Galerie.