Nascha Kwartira
Für Demenzkranke ist es enorm wichtig, dass das gesamte Pflegepersonal ihre Muttersprache spricht, weil vor dem Hintergrund der Erkrankung die Muttersprache einer der wenigen erhalten gebliebenen Lebensbegleiter ist. Keine geringere Bedeutung hat die russische Küche - gewöhnliches, noch aus den Kindertagen vertrautes Essen bleibt eine der am längsten erhaltenen Stützen. Alles, was im Haus stattfindet, wird von den Familienangehörigen bestimmt, wobei die wichtigste Rolle eine physische und soziale Aktivierung der BewohnerInnen ist. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen - das Pflegepersonal stellt bei einigen BewohnerInnen eine deutliche Verlangsamung in der Krankheitsentwicklung fest.
Wohngemeinschaft pflegebedürftiger russischsprachiger Menschen Nascha Kwartihra GbR
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Nascha Kwartihra GbR
Anschrift:
Ibsenstr. 2-4, 51107 Köln
Telefon: 02202 / 24 92 44
E-Mail: LT@itss-koeln.de
Internet: www.nascha-kwartihra.de
Das Leben mit einem an Demenz erkrankten Menschen bringt Angehörige und Pfleger oftmals an ihre Grenzen. Neben einer Kräfte zehrenden Betreuung zu Hause und der Unterbringung in einem Pflegeheim gibt es eine weitere Möglichkeit.
Das Leben in einer ambulant betreuten Wohnge-meinschaft. Hier leben gleich Betroffene in einer kleinen, für sie überschaubaren Gruppe zusammen und werden gemeinsam von einem ambulanten Dienst und den Angehörigen versorgt.
Unser
Ziel ist es, den Fortschritt der Demenz bei unseren
Angehörigen
durch eine fachlich abgestimmte Rund-um-die-Uhr-Pflege
und -Betreuung
zu verlangsamen. Durch das Leben in der Wohngemeinschaft
sind
sie nicht mehr einsam, sondern leben mit gleich
Betroffenen.
Wir gestalten ihnen einen würdigen Alltag und wir beugen
so der
Isolation und Depression vor.
Die Familienangehörigen erhalten einen Freiraum und
können so
die Beziehung zu ihren Angehörigen neu gestalten.
Das Pflegeunternehmen unserer Wahl ist die Diakonie gGmbH, die im Umgang mit demenzkranken Pflege-bedürftigen besonders erfahren ist. Für alle pflegerischen Tätigkeiten steht ausgebildetes russisch-sprachiges Fachpersonal zur Verfügung.
Das Pflegeunternehmen arbeitet in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten unserer Bewohner und begleitet unsere Bewohner bei Bedarf zu ihnen. Russischsprachige Allgemeinmediziner und Neurologen betreuen unsere Bewohner auch vor Ort.
Die Mahlzeiten werden direkt in unserer Küche vom Fachpersonal frisch zubereitet. Die Bewohner nehmen daran nach Kräften Teil. Die Verpflegung ist altersgerecht und orientiert sich an den Essgewohnheiten unserer Bewohner. Auch individuelle Wünsche werden berücksichtigt. Das Fachpersonal kauft Lebensmittel und Sachen des täglichen Bedarfs ein.
Wir haben eine 261 qm große, barrierefreie Wohnung in einer ruhigen Lage im Grünen in Köln Vingst gemietet. Neben einer komplett ausgestatteten Küche, drei Gemeinschaftsräumen und einer Gemeinschaftsterrasse stehen uns 8 helle Zimmer mit individuellen Terrassen zur Verfügung. Gemeinschaftsräume sowie individuelle Zimmer sind jeweils mit einem Fernsehanschluss mit russischen Kabelfernsehprogrammen und einem Telefonanschluss ausgestattet.
Der Tagesablauf richtet sich bei uns nach den Gewohnheiten des jeweiligen Bewohners. Durch die Teilnahme an Alltagstätigkeiten wie z.B. Kochen und Blumenpflege trainieren unsere Bewohner körperliche und geistige Fähigkeiten. Beschäftigungsangebote, Gymnastik, Gesellschaftsspiele, Ausflüge, Feste und Spaziergänge in der Umgebung sind wesentliche Bestandteile des Aktivierungskonzepts. Zwischen-menschliche Kontakte und Zuwendung spielen eine große Rolle. Wo der eine Ruhe und Entspannung benötigt, um sein inneres Gleichgewicht zu wahren, sind für den anderen geistige Anregung und körperliche Betätigung wichtig.
Wir sind kein Heim, sondern ein Zusammenschluss der Familienangehörigen in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Wir mieten für unsere Angehörigen die Wohnung an und beauftragen ein Pflegeunternehmen mit einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Im Gegensatz zu einem Pflegeheim entscheiden wir, die Familienangehörige; wie Pflege und Betreuung strukturiert sein sollen, welche Aktivierungsmaßnahmen durchgeführt werden, mit wem die Wohnung geteilt wird und wie die Wohnung ausgestattet und gestaltet wird.
Als Hausherren haben Familienangehörigen jeweils einen Schlüssel zur Wohnung und jederzeit Zutritt. Wir sind der Träger der Wohngemeinschaft und haben nicht das Gefühl, unsere Angehörigen in fremde Hände gegeben zu haben.
Pflegeleistungen werden individuell ermittelt und sind im Rahmen der Pflegeversicherung und der Grundsicherung refinanzierbar. Die Miete wird für Empfänger der Grundsicherung von der Kommune übernommen. Verpflegung bzw. Haushaltskosten inkl. Grundgebühren betragen zurzeit 200 Euro monatlich
Zum Reinschnuppern bieten wir ein Probewohnen für eine Woche an.






























